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Heizkesselwagen bei der DR

letzte Aktualisierung:  17.03.2019    
       
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Fahrzeugausstellung in Berlin-Blankenburg Heizkesselwagen 57 50 99-68 160-8

 
 

57 50 99-68 160-8    26.04.1992 Seddin Heizwagen der Kriegsbauart, gebaut 1942 bei MBA. Fahrzeug gehört zum K-Zug-Park des Bww Seddin

Fahrzeugnummer: 57 50 99-68 160-8    
Bauart: 1941    
Hersteller: MBA Berlin-Spandau    
Baujahr: 1942    
LüP: ?    
Eigengewicht: ?    
Hg: ?    
Besonderheiten: der  Heizwagen aus dem Seddiner K Zug 1993    

 

Bw Staßfurt 23.03.1997

 
Fahrzeugnummer: 57 50 99-68 167-9     
Bauart: 1941    
Hersteller: MBA Berlin-Spandau    
Baujahr: 1943    
LüP: ?    
Eigengewicht: ?    
Hg: ?    
Besonderheiten:      
       
Quelle: Homepage der Eisenbahnfreunde Staßfurt (www.eisenbahnfreunde-stassfurt.de)

Im Bestand des Staßfurter Eisenbahnmuseums befinden sich derzeitig 2 Heizkesselwagen. Sie kamen während der kalten Jahreszeit in langen und schweren Reisezügen zum Einsatz, wenn die Heizleistung der Lok nicht ausreichte.

Die Wagen entstammten einer Serie der sogenannten Bauart 1941, einer Kriegsbauart. Für den oben genannten Zweck wurden sie ursprünglich nicht gebaut. Die langen Reisezüge waren damals eher SF-Züge (Sonderzüge für Fronturlauber) bzw. Lazarettzüge. Zu deren Beheizung kamen die damals noch neuen Heizkesselwagen zum Einsatz. Sie konnten auch dann noch Wärme spenden, wenn die Zugloks abspannen mussten. Für den russischen Winter eine durchaus brauchbare Erfindung. Aus diesem Grunde sah sich die Deutsche Reichsbahn nach dem ersten Kriegsjahr gezwungen, neue Heizkesselwagen zu beschaffen. Die Reichsbahn bestellte 1940 insgesamt 220 solcher Wagen. 180 Stück sollten jedoch nur zur Ablieferung kommen, die sich wie folgt verteilten: 1940/41 30 Stück, 1942 100 Stück, 1943 30 Stück und 1944 20 Stück.

In den 50er Jahren kamen sie bei der DR dann auch zu zivilen Ehren. Für schwere Reisezüge brauchte die Zuglok bei der vorherrschenden Braunkohlenfeuerung ihren Dampf unbedingt für die Fahrt des Zuges. Ab 1955 kamen die Heizkesselwagen auch im Raum Magdeburg - Halle zum Einsatz kamen. Grund: Die mit E-Lok bespannten Züge konnten in Ermangelung von Wagen mit einer elektrischen Heizung nicht anders beheizt werden. Dieser Einsatz dauerte bis in die 60er Jahre.

Ab Anfang der 70er Jahre wurden diese Wagen planmäßig auch im Interzonenverkehr eingesetzt, wenn z.B. eine Diesellok der DR-Baureihe 130 als Zuglok eingesetzt wurde. Da diese Lok über keine Zugheizanlage verfügten wurde dieses Manko somit ausgeglichen.

Ab Ende der 70er Jahre gehörten die Heizkesselwagen wie auch viele inzwischen abgestellten Loks der BR 52 zur Reserve des Ministeriums des Verkehrswesens. Als solche wurden sie konserviert abgestellt. Eine zeitlich befristete Nutzung durfte grundsätzlich nur mit Zustimmung des MfV erfolgen. Einige Wagen wurden auf dieser Grundlage auch als stationäre Heizanlage verwendet.

1990 endete mit der Auflösung des MfV auch die Vorhaltung im Reservepark der DR.


 
Fahrzeugnummer: 57 50 99-68 169-5    
Bauart: Dienst    
Hersteller: MBA Berlin-Spandau    
Baujahr: 1945    
LüP: ?    
Eigengewicht: ?    
Hg: ?    
Besonderheiten:      

 

Eisenbahnmuseum Schwarzenberg

       
       
Fahrzeugnummer: 57 50 99-68 171-1    
Bauart: 1941    
Hersteller: Maschinenbau und Bahnbedarf AG Babelsberg  (vormals Orenstein & Koppel) / 13684    
Baujahr: 1941 Drehgestellbauart: Görlitz III schwer
LüP: 17100 mm Kesseldruck: 10 kp/cm²
Eigengewicht: 60 t Rostlänge:  860 mm
Hg: 60 km/h Rostbreite: 835 mm
Besonderheiten:      

 

07.05.1994 Perleberg 57 50 99-68 172-9 Dienst (Heizkesselwagen)

 

Perleberg am 19.8.1990

Fahrzeugnummer: 57 50 99-68 172-9    
Bauart: 1941    
Hersteller: MBA Berlin-Spandau    
Baujahr: 1940    
LüP: ?    
Eigengewicht: ?    
Hg: ?    
Besonderheiten:      

 
Fahrzeugnummer:      
Bauart:      
Hersteller:      
Baujahr:      
LüP:      
Eigengewicht:      
Hg:      
Aufnahme:      
Besonderheiten:      

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