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Schörling - Schleifzug

letzte Aktualisierung:  05.02.2016    
       

Die Wagen der Schleifzüge führten nach Dienstvorschrift Anlagewirtschaft Fahrzeuge - Meldewesen schienengebundene Fahrzeuge des innerdienstlichen Verkehrs - Regelfahrzeuge 2. Ausgabe vom 1. Oktober 1965 die Bauartnummer 69o Schienenschleifwagen. Als Anmerkung ist festgehalten, dass dieser dreistelligen BA-Nr. keine der unter a) festgelegten Schlüsselzahlen (1-9) für die Kennzeichnung der Wagenart und Achzahl zu verwenden ist!

Es gab zwei Züge dieses Typs - Schleifzug 1 Hannover und Schleifzug 2 Augsburg

Die Schleifeinrichtung wurde aus 3-achsigen Reisezugdrehgestellen umgebaut. Sogenannte Rutschersteine bewirkten den Schleifvorgang. Die Rutschersteine wurden mittels Druckluft angepresst. Eine Bedienerkabine sowie ein Wassertank vervollständigen das Fahrzeug. Um den Zug einzusetzen waren leistungsstarke Lokomotiven erforderlich.

       
       
       
       
 

Schienenschleifwagen Hannover 8566 des Gleisbauhof Han-Leinhausen in Weil (Rh) im November 1971

 

Wasserwagen 30 80 972 3 083 des gleichen Zuges

 

Eine E40 vor und hinter dem Schörling - Schleifzug sorgen für die Bewegung

       

Han 8566 - irgendwo zwischen Harz und Hannover der Wassertank fasst 7,5 m³

 

Um den Zug einzusetzen waren leistungsstarke Lokomotiven erforderlich, wie in unserem Fall die  44 376

 
 

Schleifzug 1 am 17.02.1968 in Hamburg Hbf  mit Wasserwagen Han 2979

       
Fahrzeugnummer:

Han 8566 bis 8569

Zug 1 Hannover

   
Bauart: Schörling    
Hersteller: Schörling    
Baujahr: 1953    
LüP: ?    
Eigengewicht: ?    
Hg: 75 km/h    
Besonderheiten:      

 

Augsburg 8515 am 12.08.1962  in Wertheim - vorne und hinten befindet sich je eine Dampflok der BR 50

 
 
Fahrzeugnummer:

Au 85 15 bis 8519 ?

Zug 2 Augsburg

   
Bauart: Schörling    
Hersteller: Schörling    
Baujahr: 1956    
LüP: 11,x m    
Eigengewicht: 28 t Wassertank: 7,5 m³
Hg: ?    
Besonderheiten:      

 
Auf den folgenden Bildern ist keiner der beiden Züge eindeutig zu identifizieren
 

Als Frontlok fungiert die 44 079, während die 44 208 mächtig nachschieben muss. Die schweren Jumbos
waren als Zugpferde für den Schleifzug bestens geeignet.

Anfang Februar 1969 nach getaner Arbeit zwischen Lennep und Ohligs.  Der Zug befuhr dabei einen Abschnitt drei- bis viermal, um die Riefen auf den Gleisoberflächen wieder weg zu bekommen.

 

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