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Fahrleitungsuntersuchungswagen Breslau 767 601-602

letzte Aktualisierung:  17.04.2017    
       
 
       

Bahnhofswagen 61 016-2 des BW Kassel 1 im Bahnhof Walburg. Zum Aufnahmezeitpunkt gehörte das  Fahrzeug zum Fahrzeugbestand der Eisenbahnfreunde Walburg. Auf der Homepage des Vereins ist folgende Angabe zu dem Fahrzeug zu finden:

Turmtriebwagen; ca. 1920
(???); konstruiert für Ausbesserungsarbeiten an Oberleitungen und Tunnelprofilen (???),  von der Deutschen Bundesbahn zum Werkstatt- und Materialwagen umgebaut, wahrscheinlich als Selbstfahrer konstruiert, vermutlich letztes bekanntes Fahrzeug dieser Bauart; vermutlich Reichsbahndirektion München.

weitere Bilder des Bfwg. 61 016-2

Fahrzeugnummer: 767 .....

Überliefert sind Bilder des Breslau 767 001

   
Bauart: Dieselhydraulischer Fahrleitungsuntersuchungswagen    
Hersteller: Maschinenfabrik Esslingen    
Baujahr: ?    
Motorleistung: 180 PS    
Getriebe: Voith Flüssigkeitsgetriebe    
Hg.: 75 km/h    
Betriebsgewicht:  23,7 t mit vollen Vorräten    
LüP: 12 500 mm
Kastenlänge: 11 200 mm
Achsstand: 7 000 mm    
Führerstand: je 1000 mm    
Werkstattraum:  7 253 mm einschließlich Aufgang u. WC    
Mannschaftsraum: 1 750 mm    
Zugangstür zum Werkstattraum:  1100 mm    
       
Aus "Elektrische Bahnen" Jahrgang 1939 sind die nachfolgenden Informationen entnommen.

Das Fahrzeug gehört zur dritten Bauart und ist mit einem Dieselmotor liegender Bauart (Typ 2x4V18L) der Deutschen Werken Kiel ausgestattet. 

Der Aufstieg zur Dachbühne wurde quer zur Fahrtrichtung direkt am Führerstand 2 eingerichtet. Das WC ist direkt unter der Treppe angeordnet. Diese Änderung ermöglicht eine bessere Handhabung von sperrigen und großen Teilen. Der Werkstattraum hat so eine lichte Länge von 6 000 mm bekommen. Der Scherenerdungsbügel ist über dem Führerstand 1 und Mannschaftsraum angebracht.  

Über dem Aufstieg ist eine verschiebbare Klappe angebracht, die nur zu öffnen ist, wenn der Scherenerdungsbügel hochgeklappt ist. Über der Dachbühne ist eine aufklappbare Hilfsbühne, die 700 mm höher als der Bühnenfußboden ausgefahren werden kann. Das Geländer auf dem Dach ist so gestaltet, dass es im hochgeklappten Zustand auch die tiefste Fahrdrahtlage unterqueren kann.

Leider ist das Baujahr nicht zu entnehmen.

Bilder sind hier zu finden: www.zackenbahn.de/

       
 

Das Modell

Eigenbaumodell von: Roland Zemke

  • Fahrwerk von einem Machmann-Triebwagen
  • Gehäuse ist aus farblosem Polystyrol mit Kopierpapier beschichtet, Kopien wurden im Maßstab 1:160 aus dem Buch "Die Zackenbahn" hergestellt, Papier wurde vor dem Ausschneiden Grün lackiert und dann mit Revell-Lack Farblos auf das Polystyrolgehäuse aufgeklebt
  • Stromabnehmer von Sommerfeld
  • Kleinteile aus der Bastelkiste
  • Lampenringe sind Unterlegscheiben aus defekten Pikomotoren

 

       

 
Fahrzeugnummer:      
Bauart:      
Hersteller:      
Baujahr:      
LüP:      
Eigengewicht:      
Hg:      
Besonderheiten:      

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