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RPM 2002 / RPMW 2002-2 Unterbausanierungsmaschine mit integriertem Schotterrecycling 

letzte Aktualisierung:  26.07.2015    
       
                                                                   
VDM Nr.
Herst.
FNr.
Bj.
Abn.
Typ
Einsteller
EBA
Pl&Th
3367
1999
20.01.2000
RPM2002
H.F. Wiebe GmbH /=> Swietelsky - Wiebe 20xx > "99 80 9415 002-1"
99 L06 A001
97 19 32 501 17-6
Pl&Th
3368 
1999
        
97 19 32 501 17-6
Pl&Th
3369  
1999
         
97 19 32 501 17-6
Pl&Th
3370 
1999
           
Pl&Th
3840 
2002
23.07.2002   
gbm Wiebe GmbH
99 L06 A002
Pl&Th   
3908
23.12.1999 
Übergabewagen
gbm Wiebe GmbH 20xx > "99 80 9410 001-8 D-GBM"
02 G21 A001
       
       
       
       

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Daten RPM 2002 Quelle Fa. Wiebe

Fahrzeugnummer: 97 19 32 501 17-6 Motoren: 
Bauart: RPM 2002 Hersteller: Caterpillar
Hersteller: Pl&Th 3367 Motorengesamtleistung: 2860 PS / 2.100 kW
Fabriknummern: Antriebswagen 3367

Kegelbrecher:

Nordberg
  Aushubmaschine: 3369 Achszahl der Maschinen: 29 
  Recyclingmaschine:  3368 davon angetrieben: 12
  Stopf- und Einschotterungsmaschine: 3370 Auf- und Abrüstzeit 90 min
Baujahr: 1999 Abn. 20.01.2000 Planbare Leistung  110 m/h ohne Logistikstill- stand in Abhängigkeit von der Einbaustärke
LüP: 140,6 m Schotteraushubkette Aushubtiefe 700 mm unter SO
Breite: 3.00 m Aushubbreite 4.000 - 4.600 mm
Höhe:  4,65 m Leistung 300 m³/h
Gesamtmasse: 560 t Planumsaushubkette Aushubtiefe: 1.200 mm unter SO
Hg. eigen/gezogen: 20/100 km/h Aushubbreite: 4.050 - 6.600 mm
    Leistung: 800 m³ (bei Totalaushub)
Besonderheiten:
Stoffzu- und Abfuhr doppelstockige BSW / MfS-Wagen    
       


 
Recycling- Planumsverbesserungsmaschine PLV System RPM W2002-2


Wegen des großen Erfolgs der RPM 2002 hat Fa. Wiebe im Juli 2002 eine zweite RPM, die RMP W2002-2 in Dienst gestellt. Die Planumsverbesserungsmaschine RPM 2002 ermöglicht eine Totalsanierung, die durch den getrennten Ausbau der verschmutzten Schotterbettung bis zu einer Stärke von ca. 350 mm mit nachfolgender Bettungsmaterialaufarbeitung inklusive Schotterrecycling innerhalb der RPM und der Erneuerung der Unterbauplanumsschicht bis zu einer Mächtigkeit von 500 mm.Die Maschine ist mit 2 Aushubketten ausgestattet. Dabei werden Schotter und Boden getrennt ausgebaut und verarbeitet, um ein Vermischen der beiden Materialien zu verhindern. Neu an der RPM W2002-2 ist die Hochdruckwaschanlage, die den Schotter noch besser von Rückständen und Belastungen befreit.

Informationen der Fa. Plasser & Theurer:

Die RPM 2002 und RPMW 2002-2 von Plasser & Theurer sind Maschinen neuester Bauart für die Unterbausanierung mit Materialrecycling. Die Maschinen dienen zum vollmechanisierten Einbau einer Planumsschutzschicht mit nachfolgender Schottereinbringung unter Verwendung von recyceltem Schottermaterial.

Die Materialbewegungen innerhalb der Maschine erfolgen direkt und ohne unnötige Umwege. Die Schotteraushubkette nimmt die obere Schotterschicht (recycelbarer Anteil der alten Bettung) auf. Die gewünschte Räumtiefe ist exakt einstellbar. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass möglichst viel wiederverwendbarer Schotter gewonnen werden kann. Das Material wird zum Sternsieb (System Wiebe) gefördert, wo eine Trennung des bindigen Materials vom Schotter erfolgt. Die RPMW 2002-2, die zweite Maschine dieser Bauart, reinigt mittels Sternsieb sowie einer Hochdruckwassersprühanlage den Schotter. Der vorgereinigte Schotter wird über den Metallabscheider zur Brechanlage gefördert, der Abraum gelangt zur Maschinenfront.

Eine freischwingende Vibrationssiebanlage trennt den verwendbaren Schotter von den Kleinanteilen. Während das recycelte Material zu den Einschottervorrichtungen auf der Stopf- und Einschotterungsmaschine gefördert wird, gelangen die ausgesiebten Feinanteile ebenfalls zur Maschinenfront. Die Planumsaushubkette nimmt das restliche Material bis zum Erdplanum auf.

Die Förderanlagen transportieren den Aushub zur Maschinenfront, wo er auf Materialförder- und Siloeinheiten (System Plasser-Knape) verladen wird. Das Material für die Planumsschutzschicht wird von den hinten angereiten MFS-Einheiten zum Arbeitsbereich transportiert. Bei Bedarf kann Neuschotter von den speziell adaptierten MFS-Einheiten zum Einschotterbereich gefördert werden.

Die Planumsaushubkette erreicht eine maximale Aushubleistung von 800 Kubikmeter pro Stunde. Räumbreite, -tiefe sowie Planumsquerneigung können stufenlos und exakt eingestellt werden.

Das entstandene Erdplanum wird mittels Glättvorrichtungen geglättet. Darauf kann bei Bedarf ein Geotextil abgelegt werden. Ein verschwenkbares Förderband verteilt das PSS-Material gleichmäßig über die gesamte Breite. Die Planiervorrichtung ebnet das eingebrachte Material ein. Sechs Plattenverdichter verdichten das PSS-Material zur fertigen Planumsschutzschicht.

Über Verteilschächte wird der recycelte Schotter exakt dosiert. Zum besseren Verfüllen unter dem Gleisrost kann die Schoppeinrichtung eingesetzt werden. Weitere Verteileinrichtungen schottern gezielt den Bereich der Stopfzonen ein.

Den Abschluss des Arbeitsablaufes bildet die Unterstopfung des Gleises.
Die erzielte Gleisgeometrie wird aufgemessen und von der Messschreibanlage aufgezeichnet.

Die Vorteile der RPMW 2002-2 sind:

  • Maschine zum vollmechanisierten Einbau einer Planumsschutzschicht und eines Schotterbettes mit integriertem Schotterrecycling
  • Hohe Arbeitsleistung von ca. 100 Metern pro Stunde
  • Einsatz auch in kurzen Sperrpausen
  • Integriertes Schotterrecycling
  • Vor- und Feinreinigung des Altschotters
  • Erhöhte Reinigungsqualität durch Verwendung einer gleisgebundenen Sternsiebanlage sowie einer Hochdruckwassersprühanlage
  • Brechanlage zur Schärfung des Altschotters
  • Einsparung von Neuschotter
  • Reduktion der Transport- und Deponiekosten
  • Materialtransport ausschließlich im Baugleis
  • Neumaterialtransport in MFS
  • Integriertes Nivellieren, Heben, Richten und Stopfen
 

am 12.05.2015 in Lehrte mit der UIC Nr. 99 80 9415 002-1 versehen

         

In ganzer Länge ist die 97 19 32 502 17-4 in Hamm am 11.07.2009 auf des Bild geraten.....

         
Die folgenden Bilder Zeigen die RPMW 2002-2 in Bebra (Rudolf Ossig) bzw. im Herbst 2003 in der nähe von Schleswig (Bernhard Rauch) und auf der Strecke Nördlingen Aalen am 10.04.2005 (Markus Dittrich)
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
   
   
   
   
   
 
   
   
 
Fahrzeugnummer: 99 80 9415 002-1 gbm Wiebe GmbH    
97 19 32 502 17-4   gbm Wiebe GmbH
Bauart: RPM W2002-2    
Hersteller: Pl&Th 3840     
Baujahr: 2002 Abn. 23.07.2002    
LüP: 144 m    
Eigengewicht: 560 t    
Hg. eigen/gezogen: 20/100 km/h    
Besonderheit:

für diese Maschine wurden mindestens ein MFS 38 umgebaut und mit einem zusätzlichen Förderband versehen - bekannt ist mir 99 80 9552 071-9

Wasserwagen 33 80 90 785 6 366-9 sowie die drei Begleitwagen 23 80 232 3 061-4, 23 80 232 3 063-0 und 23 80 232 3 064-8 und sollen an dieser Stelle auch nicht vergessen werden



 

der Übergabewagen am 12.05.2015 in Lehrte mit der UIC Nr. 99 80 9410 001-8 D-GBM versehen

 

97 19 32 902 57-2 Hamm 11.07.2009

Fahrzeugnummer: 99 80 9410 001-8 D-GBM    
97 19 32 902 57-2 gbm Wiebe GmbH
Bauart: Übergabewagen    
Hersteller: Pl&Th  3908    
Baujahr: ? Abn. 23.12.1999     
LüP: 19,9 m    
Eigengewicht: 80,0 t    
Hg: 100 km/h    
Besonderheiten:      

 
Fahrzeugnummer:      
Bauart:      
Hersteller:      
Baujahr:      
LüP:      
Eigengewicht:      
Hg:      
Besonderheiten:      

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