letzte Aktualisierung:  21.04.2014    
       
Die Fahrzeuge wurden und werden für Mess- und Versuchsfahrten durch die Eisenbahn-Zentralämter auch als Bundesbahn-Versuchsanstalt bezeichnet eingesetzt später Forschungs- und Technologiezentrum (FTZ). Seit 1995 bei DB Systemtechnik als Tochter der DB AG die nicht nur auf dem deutschen Eisenbahnmarkt tätig ist.
 
FZ.Nr. FZ.Nr. (28.4.1989) Herst. / F-Nr. Bj. Abn. Verbleib  / Einsteller Ausm.
103 001 750 001 He/SSW / 30715 1965 14.06.1965 erstes Bw München bis zur Ausm. FTZ Mü. bis 30. 04.1997  
103 002   He/SSW / 30716 1965 28.05.1965 erstes Bw München 15.12.1986
103 003 750 002 He/SSW / 30717 1965 16.04.1966 erstes Bw München 30.09.1989 ++ 1990
103 004   He/SSW / 30718 1965 22.06.1965 erstes Bw München 30.08.1988
             
103 118   He/Sie / 31436 1970 1971 erstes BW München Hbf  
103 222 750 003 KM/Sie / 19635 1973 1973 erstes Bw Ham. -Eidelstedt  
             
       
       
       
       

Gbf. Uelzen 07.05.1991

 

103 001-4 mit Meßleitungshaltern Lok ist abgestellt vor Messung in Langenhagen am 02.05.1986

 

Uelzen 17.04.1985

Fahrzeugnummer: 103 001-4 später 750 001-0    
Bauart: 103.0    
Hersteller: He/SSW / 30715    
Baujahr: 1965    
LüP: 19,5 m    
Eigengewicht: 110 t    
Hg: 200 km/h    
Aufnahme:      
Besonderheiten:      

 

im Werk Opladen

 

Die Vorserienmaschienen hier 103 002-2 kamen neben ihren Aufgaben als Versuchslokomotiven auch immer mal wieder im Reisezugdienst zum Einsatz wie im Frühjahr 1978 in Uelzen

Fahrzeugnummer: 103 002-2    
Bauart: 103.0    
Hersteller: He/SSW / 30716    
Baujahr: 1965 Abn. 28.05.1965    
LüP: 19,5 m    
Eigengewicht: 110 t    
Hg: 200 km/h    
Besonderheiten:      

 

103 003-0 mit Messung im Bf. Uelzen am 30.09.1986

 

103 003-0 die spätere 750 003-8 mit einer Serien 103 und Messzug in Uelzen, wird im Jahre 1983 im AW Opladen auf 250 Km/h ertüchtigt. 1985 erfolgt der Umbau für eine Geschwindigkeit von 280 km/h damit war sie zu dieser Zeit die schnellste Lok der DB. Nach ihrer Verschrottung fanden die Drehgestelle nebst schnellen Getrieben bei 103 222 weitere Verwendung. Die 103 222 nach ihrem Umbau als 750 003 bezeichnet hat die Aufgaben von 103 003 als Versuchslokomotive übernommen.

103 003-0 mit Messzug und RoLa-Wagen, beim Nachschuss erkennt man die Messwagen der Bundesbahnversuchsanstalt Minden. Ostern 1979 in Schieder

Die Strecke Steinheim - Bad Pyrmont, in deren Mitte Schieder liegt, war und ist DIE Referenzstrecke für die Untersuchung des Fahrverhaltens neuer Fahrzeuge in Gleisbögen. Deshalb sind Messzüge der Versuchsanstalt Minden (heute FTZ) hier regelmäßig anzutreffen. Bei der Fahrt mit 103 003 ging es offensichtlich um die Niedrigstflur-Transportwagen für die RoLa, die wegen ihrer Radsätze mit extrem kleinen Rädern ("Achsen mit Spurkränzen") sehr entgleisungsanfällig waren und für permanenten Ärger sorgten. Text übernommen aus dem HIFO von Ulrich Budde

     
       
Fahrzeugnummer: 103 003-0 später 750 002-8    
Bauart: 103.0    
Hersteller: Henschel AG / Siemens - Schuckertwerke AG 30716    
Baujahr: 1965 Abn. 27.05.1965,    
LüP: 19,5 m    
Eigengewicht: 110 t    
Hg: 200 km/h nach Umbau 280 km/h    
Besonderheiten:      

 

22.03.1985 Uelzen

Fahrzeugnummer: 103 004-8    
Bauart:      
Hersteller: He/SSW / 30718    
Baujahr: 1965 Abn. 22.06.1965    
LüP: 19,5 m    
Eigengewicht: 110 t    
Hg: 200 km/h    
Besonderheiten:      

 

Uelzen vermutlich Anfang der 70ziger Jahre

 
 
Fahrzeugnummer: 103 118-6

103 118 wurde am 10.03.1971 mit einem Radsatzgetriebe für über 250 km/h ausgerüstet in Dienst gestellt. Die Drehgestelle entsprachen an sich denen der Serieausführung. Vorgesehen waren Fahrten um das Rad-Schiene-Verhalten bei Fahrten über 200 km/h zu testen. Für diesen Zweck war die Maschine mit einem Scherenstromabnehmer DBS 54a und einem Einholstromabnehmer SBS 65 ausgerüstet. Auch hier wurde das Verhalten Stromabnehmer/Fahrdraht erprobt. Die Maschine erreichte am 12. 09.1973 die Rekordgescheindigkeit von 252,9 km/h.

Der Rückbau in eine Serienmaschine erfolgte 1983, weil die Maschine dringend im Betriebsdienst benötigt wurde.

Ihre speziellen Motoritzel und Großräder wie auch den Messradsatz erhielt 103 003!

Bauart: 103.1
Hersteller: He/Sie / 31436
Baujahr: 1970 Abn. 1971
LüP: 20,2 m
Eigengewicht: 114 t
Hg: 250
Besonderheiten:  

 

Am 02.04.2014 stand 103 222-6 von DB Systemtechnik mit einem Messzug abgestellt in Gleis 32 im Bw Braunschweig

 

750 003-6 ex 103 222-6 am 10.01.2005 in Mannheim Hbf Gleis 6

 

750 006-6 vor einem IR im Bf. Uelzen 27.06.1991 - wenn die Maschinen nicht für Versuche gebraucht wurden waren Sie durchaus im Regelbetrieb zu beobachten.

Fahrzeugnummer: 103 222-6 später 750 003-6

Nach Ausmusterung und Verschrottung von 103 003 im Jahr 1989 erbte die Serienlok 103 222 deren Drehgestelle nebst schnellen Getrieben und wurde zur Bahndienstlok 750 003-6

die Lok ist bis heute bei DB Systemtechnik in Minden im Einsatz

Bauart: 103.1
Hersteller: KM/Sie / 19635
Baujahr: 1973 Abn. 1973
LüP: 20,2 m
Eigengewicht: 114 t
Hg: 250
Besonderheiten:  

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www.eisenbahndienstfahrzeuge.de